Keine Rendite mit der Miete

12. Juni 2019  Darum gibt es uns

Keine Rendite der Miete

das ist eindeutig: Kaum kündigt DIE LINKE. Berlin einen Mietendeckel an, bricht der Aktienkurs eines großen Miethais ein. DIE LINKE legt sich mit der Immobilienlobby an, um eine soziale Wohnungspolitik durchzusetzen. Die Reaktion am Aktienmarkt zeigt:
Die Strategie wirkt.
Das Geschäftsmodell von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co. basiert darauf, Mieterinnen und Mieter für die Rendite ihrer Aktien aufkommen zu lassen.
Wohnen wird zu einem Spekulationsobjekt.
Wir fordern stattdessen:
Keine Rendite mit der Miete!
Denn nur so kann es uns gelingen, dass Wohnen als Grundrecht für alle bezahlbar wird.

Wozu ein Mietendeckel?

Von 2020 bis 2025 soll es so gut wie keine Mieterhöhungen in Berlin mehr geben.
Der Senat will die Mieten in der Stadt für fünf Jahre einfrieren. Dafür soll ein Mietendeckel sorgen. Zusätzlich sind Mietobergrenzen geplant: Liegen bereits vereinbarte Mieten über diesen Obergrenzen, können die Mieter eine Absenkung der Miete verlangen. Von dem Mietendeckel profitieren ca. 1,4 Millionen Mieterinnen und Mieter in Berlin.
Diese Maßnahme sollte Schule machen!

Petition unterzeichnen!

Der Parteivorstand der LINKEN unterstützt eine neue Europäische Bürgerinitiative gegen die Wohnungsnot. Alles weitere dazu hier: Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Handelsware. Wir fordern bessere EU Gesetze für bezahlbares und soziales Wohnen in Europa. Mit dieser Europäischen Bürgerinitiative sollen bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Wohnen für alle Menschen in Europa zu ermöglichen. Wir fordern die EU zum Handeln auf, um Wohnen in Europa für alle zu ermöglichen. Dies umfasst:
  • die Erleichterung des Zugangs für alle zu leistbarem und sozialem Wohnbau,
  • keine Anwendung der Maastricht-Kriterien auf öffentliche Investitionen in leistbaren Wohnbau,
  • besserer Zugang zu EU-Finanzmitteln für gemeinnützige und nachhaltige Wohnbauträger,
  • soziale und wettbewerbsgerechte Regeln für Kurzzeitvermietungen sowie
  • die statistische Erfassung des Wohnbedarfs in Europa.


2 Kommentare zu „Keine Rendite mit der Miete”

  • Larry Schmid sagt:

    Willkommen in der Zeltstadt Berlin und von mir aus ganz Deutschland! Ich bin Kleinvermieter, vermiete ausschließlich an solvente Mieter. D.h. diese sind zwar nicht Euer Klientel aber ziehen Nutzen aus Eurem Tun obwohl sie es gar nicht nötig haben. Unsere Wohnungen haben wir, meine Frau und ich unter Konsumverzicht während andere ihr Geld verlebt, verjubelt oder sonst was haben zum Aufbau unserer Altersvorsorge erarbeitet. Der Slogan war wer das tut fällt auch mal nicht anderen zur Last.
    Nachdem wir nunmehr durch Euch als die Kapitalisten und Schweine der Nation diskriminiert werden wir unser Verhalten gegenüber unseren Mietern überprüfen . Außerdem werden wir so lange man uns das nicht verbietet unser Kapital sukzessive verflüssigen und mit diesem auch selbst in ein adäquates Ausland migrieren wo Eigentum noch etwas gilt. Die Rente dürft Ihr uns gerne nachschicken, bin gespannt wie lange Deutschland das dann noch kann-;)) Denn Kapital wird abfließen und ambitionierte junge Menschen werden sich den Job in einem Land suchen das Leistung belohnt und nicht bestraft. Ihr könnt dann ja die entstehenden freien Stellen durch KI Migranten allerdings KI für ” Keine Intelligenz ” ersetzen. Viel Freunde und Erfolg damit wir beobachten Euer Tun dann irgendwann aus sicherer Entfernung

    • Hallo Herr Schmid,
      wer spricht den von dem kleinen Vermieter, der sich damit eine Altersvorsorge aufbaut?
      Um was es tatsächlich geht, sind die Wohnungsgesellschaften, welche sich nur Ihren Share- Holdern verbunden fühlen,
      Spekulanten welche intakte Wohnungen zu Luxus Immobilien sanieren möchten und dafür langjährige
      Mieter auf die Straße setzen.
      Da spielt das alte Mütterchen mit 80 Jahren eben auch keine Rolle, obwohl sie schon 40 Jahre in dieser Wohnung lebt
      und immer brav Miete gezahlt hat.
      Darum geht es.
      Wenn Sie damit Ihre Rente finanzieren, dann ist das doch vollkommen ok und wird in dieser Form auch benötigt

      Vielleicht ist es so verständlicher
      Peter Schaller
      Viele Grüße nach Berlin

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